Helmuts Abschiedsbrief Teil 3

Liebe Amelia,

Es gibt im Grunde nichts mehr zu sagen, zu schreiben, außer du fehlst mir, ich liebe dich.

Und doch kann ich das schreiben an dich nicht lassen.

Morgen sollte ich wieder zur Arbeit gehen. Ich kann unseren geliebten, kleinen Buchladen nicht länger geschlossen halten.

Mir graut bereits davor deine Stelle neu zu vergeben, der Laden war unsere Sache. Doch ich befürchte auf Dauer keine andere Wahl zu haben.

Wie wird es sein , wenn Kunden nach dir Fragen? Oder wenn jemand nach einem Kinderbuch sucht, du warst diejenige, die sich damit auskannte.

Du hast dafür gesorgt dass sich die Stammkunden wohl fühlen , vor allem die Kleinen.

Ich fürchte mich vor Morgen, überhaupt fürchte und sorge ich mich mehr als je zuvor in meinem Leben. Vor all den Tagen die ohne dich anstehen.

Ich berichte dir Morgen wieder,

In liebe,

Dein Helmut

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