Bea hat Rechte Teil 2

Vielleicht hätte die Geschichte von Bea kein gutes Ende genommen, wäre es nicht zu einer entscheidenden Wende in ihrem Leben gekommen.

Diese Wende kam, wie das oft im Leben passiert, in Form eines Menschen. In Form einer Eva.

Die tauchte einfach auf in Beas Schule, in ihrer Klasse. In Beas Leben.

Und diese Eva erzählte mit Händen und Füßen, manchmal ganz frech und manchmal ganz ernst von Rechten. Von Rechten die jeder hatte, in jedem Alter. Ja auch Bea.

Bea war fasziniert von Eva und von den Rechten von denen sie sprach.

Aber sie war auch verwirrt und etwas überfordert. Niemand durfte sie schlagen und doch taten es ihre Eltern.

Sie hatte ein Recht auf Schutz, auf eine eigene Meinung, sie hatte das Recht auf ein „Nein“.

In Bea entstand ein neues, starkes Gefühl von Wut und der Drang etwas zu verändern, für sich.

Ob diese Eva ihr dabei helfen konnte?

Am Ende des Vortrages hatte Eva gesagt sie sei die neue Schulpsychologin und Rechte von Kindern seien ihr ein besonderes Anliegen. Ihre Tür stand immer offen hatte sie gesagt.

Ob Bea es wagen sollte, durch diese geöffnete Tür zu gehen.

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