Als Jesus abhaute – Teil 7

Ich war irritiert und entsetzt und tatsächlich nicht ganz sicher was ich gerade noch gedacht hatte. Das passierte so nebenher.

Gott war jedoch so freundlich mich darauf hinzuweisen.

„Du meinst also etwas Abstand würde uns vielleicht gut tun?“

„Ähm ja, das habe ich gedacht“.

„Nun gut dann versuchen wir das, schick ihn zurück zu mir wenn er so weit ist, es war schön mit dir zu reden, liebe Tina. Bis bald.“

Und schon hatte er aufgelegt.

Jesus lächelte zufrieden, ich konnte seine gute Laune jedoch nicht teilen, was machte ich denn jetzt mit dem? Eine Führung durch Graz? Und überhaupt wo sollte er denn schlafen, ich hatte nur ein kleines Bett und keine Couch.

„Mach dir keine Sorgen Tina, ich kann auf dieser hübschen Matte schlafen“, Jesus zeigte auf meine pinke Yogamatte. Na toll er konnte auch Gedanken lesen.

„Ich habe gehört der Schlossberg soll schön sein…“ strahlte er mich an.

Ich hatte nicht das geringste Interesse am Schlossberg, ich war schon so oft dort gewesen das er mich etwas langweilte. Aber ich hielt es für keine gute Idee Gottes Sohn zu enttäuschen.

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