Als Jesus abhaute – Teil 3

Jesus betrat meine kleine Wohnung. Zögerlich blieb er mitten in meinem Chaos stehen und meinte: „Hübsch hast du es hier“.

Ich musste über seine Höflichkeit lachen. „Es schaut schrecklich aus, ich habe seit 2 Wochen keine Zeit gefunden aufzuräumen.“

Jesus überlegte kurz „Soll ich dir helfen?“

Ich war entsetzt. „Bloß nicht! Ich lasse doch Gottes Sohn nicht bei mir putzen! Schieb einfach die Kleidung vom Stuhl und setz dich“.

Natürlich tat er das nicht. Sorgfältig entfernte er jedes Kleidungsstück einzeln vom Stuhl, dabei strich er es auch gleich glatt, um es dann auf den einzigen freien Platz zu legen. Dem Schreibtisch.

„Woher kommt eigentlich dieser interessante Geruch?“ wollte er wissen, als er sich endlich gesetzt hatte.

„Das nennt man kalter Rauch, kommt von Zigaretten.“ Entgegnete ich und schmiß die Kaffeemaschine an, bevor ich mich ihm gegenüber nieder ließ.

Ich wusste nicht welche Frage mir mehr auf der Seele brannte.

Was ihn hier her führte oder die Sache mit Maria Magdalena und ob da nicht doch ein bisschen was gelaufen war.

Die letzte der Beiden Fragen beschäftigte mich immerhin schon seit ich „Der Da Vinci Code“ von Dan Brown gelesen hatte. Was bereits einige Jahre zurück lag.

Daher platzte ich mit ihr zuerst heraus „Also, du und Maria Magdalena… Wart ihr verliebt?“

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